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911 S 2.5 (911 Urmodell)

911 S 2.5 (911 Urmodell)

2900 Schoten, Belgien Marc Devis
Preis auf Anfrage
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Baujahr
1972
Getriebe
Schaltung
Antriebsart
Heckantrieb
Leistung
270 PS
Laufleistung
-
Kraftstoff
Benzin
Außenfarbe
Orange
unfallfrei
Ja
Preis auf Anfrage
Fahrzeugnummer: 6321607
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Model: 911

Fahrzeugtyp: 911 Urmodell

Im Typenkompass anzeigen
911 Urmodell
Baujahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS)
1972 911/70 2492 70,4/86,7 10,3:1 270
- Originaler Porsche 911 S/T
- Gewinner des ADAC Nürburgring 36 Stunden Rennen 1972
- Gewinner der deutschen Rallye Meisterschaft 1977
- Fahrzeug befindet sich in sehr gutem Zustand
- Vollständig dokumentiert, inkl. Wagenpass, Renn- und Rallyehistorie etc.

Wir freuen uns sehr, diesen außergewöhnlichen und berühmten 1972 Porsche 911 2.5 S/T im Auftrag seines jetzigen Besitzers zum Verkauf anbieten zu können.

Dieses Auto – mit VIN-Nr. 9112301081,  wurde vom Werk als Golf Orange Porsche 911S mit "T"-Rennspezifikation am 27. März 1973 an Max Moritz geliefert, um ihn an den Pelzhändler und Rennfahrer Claus Utz aus Reutlingen zu liefern.

Die "T"-Rennspezifikation bestand aus leichtem Körper, dünnem Glas, Alu-Kofferraumdeckel, Sportsitzen, 5-Gang-Getriebe, Frontspoiler und Anti-Roll-Bars, denen Claus Utz dann in seiner Bestellung einen 80-Liter-Kraftstofftank, einen speziellen Tacho (bis 300km), einen speziellen Drehzahlmesser (bis zu 10.000 U/min) und ein begrenztes Schlupfdifferenzial hinzufügte. Der Motor mit der Motornummer 6321607 basiert auf dem des 911 S. Ab Werk wurden die Motoren des S-T allerdings mit rund 100 Kubikzentimetern mehr Hubraum und 80 PS mehr Leistung gegenüber der Serie ausgestattet. 

Nach der Auslieferung seines Autos stieg Utz 1972 mit großem Erfolg in die Meisterschaft der Gruppe 4 ein. Sowohl der Gesamtsieg beim Nürburgring-Rennen im Juli 1972 als auch beim "Hockenheim Grand Prix" am 20.8.1972 waren die Folge.

Bereits am 2. Januar 1974 verkaufte Utz sein Siegerauto an seinen Steuerberater und Rallyefahrer Hermann Peter Duge. Da das Auto in Reutlingen blieb, blieb das Kennzeichen des RT-AW211 unverändert. Duge lackierte das Auto in Grand Prix weiß und gab dem Auto einen "2.8 RSR" Look mit Heckspoiler und blauem Carrera Seitenschriftzug. Für die kommenden zwei Jahre wurde der Originalmotor durch einen 2,7 RS-Motor ersetzt. Das Fahrzeug nahm an 13 deutschen Rallyes teil und erzielte 3 Siege und einen 4. Platz bei der Deutschen Rallye-Meisterschaft 1975.

Der Höhepunkt in der Karriere dieses Wagens fand im Besitz des 34-jährigen Rallyefahrers Ludwig Kuhn aus Bergzabern statt, der das Auto im Oktober 1975 bei Duge kaufte und es auf seinen bald berühmten Kennzeichen "GER-LK 81" registrierte.

Nachdem er seine 1. "Badener Rallye" mit seinem neuen Auto gewonnen hatte, belegte er den 2. Platz in der "Coal & Steel"-Rallye und beendete die Saison im Hunsrück. 1976 nahm Kuhn an 9 Deutschen Rallye-Meisterschaften teil und erreichte trotz des 6. Platzes in der Endwertung 5 Siege. Für die Rallye-Saison 1977 wurde dieser Porsche in Conda-grün lackiert und erhielt die Patenschaft von "MASSA" und "MATER". Die Deutsche Meisterschaft bestand aus 9 Rallyes und Ludwig Kuhn mit Beifahrer Klaus Hopfe wurde 1977 Deutscher Rallye-Meister und schlug 3 Werksteams! Nachdem kuhn seine Ambitionen erreicht hatte, verkaufte er  – noch originell und ohne Unfallschäden – zusammen mit allen Originalteilen an die Brüder Jene, Inhaber der Firma Karl Vetter in Philippsburg.

Die Jene-Brüder meldeten das Auto mit "KA-Y 3113"-Kennzeichen an und starten 1978 und 1979 bei mehreren Rallyes – wieder mit mehreren Siegen. Danach wurde dieser Wagen nur selten als "911 SC" in der Gruppe B bis 1983 eingesetzt. 1985 wurde das Fahrzeug an den renommierten Porsche & Motorenspezialisten Manfred Rugen verkauft, der den Motor umbaut und das Auto wieder auf die ursprüngliche "Gruppe 4 Werks-S/T"-Spezifikation zurückstellt. Danach verkaufte Rugen das Auto an den deutschen Sammler Chris Stahl und der erste Auftritt der restaurierten und in Gulf Orange lackierten S/T fand am 8. November 2003 statt, als Walter Röhrl und Christian Geistdörffer ihn bei der internationalen Rallye Köln Ahrweiler fuhren. In einem sternenbesetzten Feld gewann Röhrl die ersten 7 Sonderetappen mit 57 Sekunden Vorsprung, bis er wegen eines Unfalls aufgeben musste. Auf die Frage nach seinen Eindrücken über das Auto antwortete Röhrl mit "Beeindruckend!!".

2006 wurde dieses Fahrzeug dann an seinen jetzigen Besitzer verkauft, der das Auto nur selten einsetzte, um seinen hervorragenden, restaurierten Zustand zu erhalten. Das Auto ist sehr gut dokumentiert, inklusive original Fahrzeugbrief, alter FIA HTP (2004), diversen Zeitschriftenartikeln und vielen Bildern. Enthalten ist auch eine detaillierte Renn- und Rallyegeschichte, die der Historiker Ulrich Trispel mit nicht weniger als 65 Rennen und Rallyes zusammengestellt hat.

Dies ist eine seltene Gelegenheit, einen berühmten und originellen 911 2.5 S/T mit Renn- und Rallye-Geschichte zu erwerben.

Model: 911

Fahrzeugtyp: 911 Urmodell

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911 Urmodell
Baujahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS)
1972 911/70 2492 70,4/86,7 10,3:1 270

- Originaler Porsche 911 S/T
- Gewinner des ADAC Nürburgring 36 Stunden Rennen 1972
- Gewinner der deutschen Rallye Meisterschaft 1977
- Fahrzeug befindet sich in sehr gutem Zustand
- Vollständig dokumentiert, inkl. Wagenpass, Renn- und Rallyehistorie etc.

Wir freuen uns sehr, diesen außergewöhnlichen und berühmten 1972 Porsche 911 2.5 S/T im Auftrag seines jetzigen Besitzers zum Verkauf anbieten zu können.

Dieses Auto – mit VIN-Nr. 9112301081,  wurde vom Werk als Golf Orange Porsche 911S mit "T"-Rennspezifikation am 27. März 1973 an Max Moritz geliefert, um ihn an den Pelzhändler und Rennfahrer Claus Utz aus Reutlingen zu liefern.

Die "T"-Rennspezifikation bestand aus leichtem Körper, dünnem Glas, Alu-Kofferraumdeckel, Sportsitzen, 5-Gang-Getriebe, Frontspoiler und Anti-Roll-Bars, denen Claus Utz dann in seiner Bestellung einen 80-Liter-Kraftstofftank, einen speziellen Tacho (bis 300km), einen speziellen Drehzahlmesser (bis zu 10.000 U/min) und ein begrenztes Schlupfdifferenzial hinzufügte. Der Motor mit der Motornummer 6321607 basiert auf dem des 911 S. Ab Werk wurden die Motoren des S-T allerdings mit rund 100 Kubikzentimetern mehr Hubraum und 80 PS mehr Leistung gegenüber der Serie ausgestattet. 

Nach der Auslieferung seines Autos stieg Utz 1972 mit großem Erfolg in die Meisterschaft der Gruppe 4 ein. Sowohl der Gesamtsieg beim Nürburgring-Rennen im Juli 1972 als auch beim "Hockenheim Grand Prix" am 20.8.1972 waren die Folge.

Bereits am 2. Januar 1974 verkaufte Utz sein Siegerauto an seinen Steuerberater und Rallyefahrer Hermann Peter Duge. Da das Auto in Reutlingen blieb, blieb das Kennzeichen des RT-AW211 unverändert. Duge lackierte das Auto in Grand Prix weiß und gab dem Auto einen "2.8 RSR" Look mit Heckspoiler und blauem Carrera Seitenschriftzug. Für die kommenden zwei Jahre wurde der Originalmotor durch einen 2,7 RS-Motor ersetzt. Das Fahrzeug nahm an 13 deutschen Rallyes teil und erzielte 3 Siege und einen 4. Platz bei der Deutschen Rallye-Meisterschaft 1975.

Der Höhepunkt in der Karriere dieses Wagens fand im Besitz des 34-jährigen Rallyefahrers Ludwig Kuhn aus Bergzabern statt, der das Auto im Oktober 1975 bei Duge kaufte und es auf seinen bald berühmten Kennzeichen "GER-LK 81" registrierte.

Nachdem er seine 1. "Badener Rallye" mit seinem neuen Auto gewonnen hatte, belegte er den 2. Platz in der "Coal & Steel"-Rallye und beendete die Saison im Hunsrück. 1976 nahm Kuhn an 9 Deutschen Rallye-Meisterschaften teil und erreichte trotz des 6. Platzes in der Endwertung 5 Siege. Für die Rallye-Saison 1977 wurde dieser Porsche in Conda-grün lackiert und erhielt die Patenschaft von "MASSA" und "MATER". Die Deutsche Meisterschaft bestand aus 9 Rallyes und Ludwig Kuhn mit Beifahrer Klaus Hopfe wurde 1977 Deutscher Rallye-Meister und schlug 3 Werksteams! Nachdem kuhn seine Ambitionen erreicht hatte, verkaufte er  – noch originell und ohne Unfallschäden – zusammen mit allen Originalteilen an die Brüder Jene, Inhaber der Firma Karl Vetter in Philippsburg.

Die Jene-Brüder meldeten das Auto mit "KA-Y 3113"-Kennzeichen an und starten 1978 und 1979 bei mehreren Rallyes – wieder mit mehreren Siegen. Danach wurde dieser Wagen nur selten als "911 SC" in der Gruppe B bis 1983 eingesetzt. 1985 wurde das Fahrzeug an den renommierten Porsche & Motorenspezialisten Manfred Rugen verkauft, der den Motor umbaut und das Auto wieder auf die ursprüngliche "Gruppe 4 Werks-S/T"-Spezifikation zurückstellt. Danach verkaufte Rugen das Auto an den deutschen Sammler Chris Stahl und der erste Auftritt der restaurierten und in Gulf Orange lackierten S/T fand am 8. November 2003 statt, als Walter Röhrl und Christian Geistdörffer ihn bei der internationalen Rallye Köln Ahrweiler fuhren. In einem sternenbesetzten Feld gewann Röhrl die ersten 7 Sonderetappen mit 57 Sekunden Vorsprung, bis er wegen eines Unfalls aufgeben musste. Auf die Frage nach seinen Eindrücken über das Auto antwortete Röhrl mit "Beeindruckend!!".

2006 wurde dieses Fahrzeug dann an seinen jetzigen Besitzer verkauft, der das Auto nur selten einsetzte, um seinen hervorragenden, restaurierten Zustand zu erhalten. Das Auto ist sehr gut dokumentiert, inklusive original Fahrzeugbrief, alter FIA HTP (2004), diversen Zeitschriftenartikeln und vielen Bildern. Enthalten ist auch eine detaillierte Renn- und Rallyegeschichte, die der Historiker Ulrich Trispel mit nicht weniger als 65 Rennen und Rallyes zusammengestellt hat.

Dies ist eine seltene Gelegenheit, einen berühmten und originellen 911 2.5 S/T mit Renn- und Rallye-Geschichte zu erwerben.

Marc Devis

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